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Schaaf's Mikroplastik Recycling Versprechen

Der Schutz unserer Umwelt ist uns wichtig. Jeder kann  etwas dazu beitragen. In unserer Fertigungswerkstatt fallen beispielsweise besonders viele Mikroplastikpartikel beim schleifen der Brillengläser an.

Wir legen viel Wert darauf, umweltbewusst und nachhaltig zu arbeiten. Auf der Suche nach einem neuen Filter für das Prozesswasser hat unser Geschäft die Firma  Wardakant kennengelernt. Mit einem ausgereiften Konzept um Mikroplastik wirkungsvoll zu reduzieren.

Aber was ist eigentlich das Problem?

Brillengläser bestehen zumeist aus Kunststoff. Mit der richtigen Stärke und Beschichtung werden sie angeliefert – so groß, dass sie auf jeden Fall die ausgesuchte Brillenfassung abdecken. Allerdings müssen die Gläser von der Fassung gehalten werden und dafür haben viele Augenoptiker ihre eigene Werkstatt im Haus. Im Schleifautomaten werden die Brillengläser angepasst. Beim Prozess des sogenannten „Einschleifens“ nimmt das Kühlwasser des Automaten die entstandene Wärme und Schleifreste auf. Es handelt sich bei dem entstehenden Schleifschlamm um Mikroplastik, das noch immer im Abwasser entsorgt werden kann.

Bislang gab es einfach keine Lösung, die zugeschnitten auf die Werkstätten eines Augenoptikers handhabbar war. Nun ist es nicht mehr nötig, die Entsorgung des „Abfalls“ über das Abwasser vorzunehmen, denn es gibt jetzt ein Filtersystem, dass die feinen festen Bestandteile dieses speziellen Prozesswassers filtert – die TideKlar. Das Mikroplastik kann trocken entnommen, gesammelt und einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden. Hier gibt es bereits einige Ideen, was man aus dem Kunststoffpulver fertigen kann.

 Auf ein einfaches Brillenglas mit einer Stärke von -0,75­ dpt sind es pro Glas ca. 5­ g Schleifabfall. Was zunächst nach wenig klingt, zeigt seine eigentliche Dimension bei der Gesamtbetrachtung. Im letzten Jahr wurden allein in Deutschland knapp 40­ Mio. optische Gläser verkauft und verarbeitet – die meisten Gläser wiesen jedoch eine weit höhere Stärke auf, womit der Materialabtrag beim Einschleifen sogar noch größer ausfällt. Hochgerechnet auf das einfache Brillenglas -0,75 dpt ergeben sich schon 200.000­ kg Schleifabfall – ohne Wasser wohlgemerkt! Aufgelöst im Schleifwasser bedeutet das mehr als 300­ Mio. Liter belastetes Abwasser – eine Umweltsünde.

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Kurz gesagt: In unserem Rahmen tragen wir gemeinsam, Optiker und Brillenträger, dazu bei die Mikroplastikabfälle umweltgerecht zu recyceln. Mit einem neuen Label möchten wir uns und unsere Kunden daran erinnern, dass wir mit dem reduzieren von Plastik und Plastikabfällen einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten dürfen.

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